Geschäftsbedingungen

umfasst 15 Punkte

allg. Bedingungen

1. Mietpreis:
Es gelten die in der Auftragsbestätigung vereinbarten Preise, Abrechnungsbedingungen und Zahlweisen. Bei Nichteinhaltung der Auftragsbedingungen trägt der Auftraggeber die evtl. daraus entstehenden Ausfall- und Zusatzkosten in voller Höhe. (z.B. Einkommensverluste, Arbeitsaufwand etc.)

2. Zahlungsweise:
Bei Auftragsbestätigung ist eine Anzahlung von 50% des gesamten Brutto-Endpreises auf eines der Geschäftskonten von fairline zu zahlen. Der Rest ist mindestens zehn Werktage vor Auftragsende in bar an den Fahrer zu zahlen. Soweit die Zahlungsweise in der Auftragsbestätigung anders geregelt ist, ist diese unbedingt einzuhalten. Soweit der Endpreis kreditiert wird, ist dieser einen Tag nach Ablauf des Auftrags fällig.
Für jede Mahnung wird eine Gebühr von 25,- Euro erhoben. Der Verzugszins beträgt 1,4% pro angefangenen Monat.
Wird bei Verzug des Auftraggebers ein Inkassobüro oder Rechtshilfe beauftragt, so hat der Auftraggeber die hieraus entstehenden Kosten in voller Höhe zu tragen.

3. Reservierung, Übernahme und Abbestellung:
üssen spätestens acht Wochen vor Vertragserfüllungsbeginn schriftlich bei fairline eingehen. Erfolgt das nicht, wird mindestens ein Betrag von 50% des erwarteten Endpreises zzgl. Drittkosten zur Zahlung fällig.

4. Verbotene Nutzung:
Dem Auftraggeber ist untersagt, das Fahrzeug zu verwenden:
a. zur Beförderung von leicht entzündlichen, giftigen oder sonst gefährlichen Stoffen,
b. zur Begehung von Zoll- und sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatortes mit Strafe bewehrt sind,
c. sonstige Nutzung, die über den vertragsgegenständlichen Gebrauch hinausgehen.

5. Haftung von fairline:
fairline haftet für alle dem Auftraggeber schuldhaft zugefügten Schäden., soweit Deckung im Rahmen der für das gemietete Fahrzeug abgeschlossenen Kraftfahrzeugversicherung besteht. Für die durch die Versicherung nicht gedeckten Schäden ist fairline in keinem Fall haftbar zu machen. Insbesondere für Sachschäden an Gepäckstücken oder sonstigen mitgeführten Gegenständen die z.B. durch Diebstahl, Wasserschäden, Brand, Unfallschäden oder ähnliches entstehen, haftet fairline in keiner Weise.
Bei Nichterfüllung und/oder Verzug des Auftrags haftet fairline max. bis zu 25% des gesamten Bruttoendpreises.
Alle weitergehenden Ansprüche, auch gegen Mitarbeiter von fairline, gleichgültig ob sie auf Vertrag oder unerlaubte Handlung gestützt werden, sind ausgeschlossen.
fairline ist nicht zur Verwahrung von Gegenständen verpflichtet, die der Auftraggeber oder Dritte im Fahrzeug zurücklassen.

6. Speicherung und Weitergabe von Personalien:
Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass fairline seine persönlichen Daten speichert. fairline darf diese an Dritte, die ein gesetzlich berechtigtes Interesse haben, weitergeben.

7. Gerichtsstand:
Gerichtsstand ist in jedem Fall 88131 Lindau/Bodensee.

8. Verpflichtungen von fairline:
Bei Fahrzeugausfällen die nicht durch höhere Gewalt verursacht wurden und eindeutig zu Lasten von fairline gehen, ist fairline verpflichtet dem Auftraggeber ein gleichwertiges Fahrzeug zu Verfügung zu stellen, oder die Kosten für ein solches Fahrzeug bis zur Höhe des Vereinbarten Endpreises zu übernehmen, jedoch abzüglich der Kosten der bis zu diesem Zeitpunkt erbrachten Leistung von fairline.

9. Fahrerstatus und Auftragserfüllung:
Der/die von fairline gestellten Fahrer sind grundsätzlich in Verpflegung und Unterkunft mit den Reisenden/Künstlern gleichzustellen. Mindestens aber steht jedem Fahrer täglich ein Frühstück und eine warme Mahlzeit zu. Wird dies nicht gewährleistet, ist der Auftraggeber verpflichtet eine Verpflegungspauschale in Höhe von 35,- Euro pro Fahrer und Tag direkt dem Fahrer gegen Quittung in bar auszuzahlen.
Ebenfalls ist jedem Fahrer an produktionsfreien Tagen oder an Fahrtagen an dem ein Ruhepause von mehr als sechs Stunden erforderlich wird, ein Hotelzimmer zu stellen. Alternativ ist dem Auftraggeber auch möglich nach Einwilligung des/der Fahrer anstelle eines Hotelzimmers, ein Übernachtungspauschale in Höhe von 65,- €/Tag gegen Quittung in bar an den/die Fahrer auszuzahlen.
Den Weisungen des Fahrers ist unbedingt aus Gründen der Sicherheit Folge zu leisten. Er trägt die alleinige Entscheidungsgewalt über Fahrzeiten, Ruhezeiten etc.. Wenn Barzahlungen zur Tilgung der Auftragsendsumme vereinbart wurden, ist der Fahrer von fairline autorisiert diese entgegen zu nehmen.
Bei Nichteinhaltung der Weisungen des Fahrers bzw. der vereinbarten Zahlungsbedingungen ist der Fahrer bemächtigt, die Reise/Tour jederzeit abzubrechen. Die Differenz der bereits gezahlten Beträge hinsichtlich der ursprünglich vereinbarten Endsumme bleiben in diesem Fall zur Zahlung an fairline fällig.

10. Technische Voraussetzungen:
Bei Ankunft an Ziel- oder Zwischenstationen ist eine angemessene Parkfläche für jedes Fahrzeug und eine Stromversorgung von 1x 380V/32A für jedes Fahrzeug in erreichbarer Nähe (max. 30m) zu Verfügung zu stellen.

11. Zusätzliche Kosten:
Zusätzlich anfallende Kosten wie z.B. Parkgebühren, Fähren, Autobahngebühren, Hotel, mehr km etc., die nicht vor Auftragsbeginn vereinbart wurden, übernimmt der Auftraggeber in voller Höhe und unmittelbar.

12. Schäden innerhalb und außerhalb des Fahrzeuges:
Der Auftraggeber haftet für alle Schäden, die im Fahrzeug (z.B. Einrichtungsgegenstände ...) entstehen uneingeschränkt. Für Schäden, die von außen am Fahrzeug entstehen, haftet der Auftraggeber ebenfalls voll, es sei denn, diese wurden vom Fahrer verursacht.
Grundsätzlich ist der Auftraggeber für die Sicherheit des Fahrzeuges insgesamt verantwortlich. Ausgenommen sind lediglich die technische Sicherheit und die Verkehrssicherheit, die fairline obliegt.

Pkt. 13. u. 14. nur für Fahrzeuge, die an Selbstfahrer vermietet werden
13. Verhalten bei Unfällen:
Der Mieter hat nach einem Unfall die Polizei zu verständigen, wenn Personen verletzt wurden oder der voraussichtliche Schaden 150,- Euro überschreitet. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Brand-, Entwendung- und Wildschäden sind vom Mieter fairline und bei einem Schadensbetrag über 50,- Euro auch der zuständigen Polizeibehörde unverzüglich anzuzeigen.
Der Mieter hat fairline selbst bei geringfügigen Schäden einen ausführlichen schriftlichen Bericht unter Vorlage einer Skizze zu erstellen. Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschrift der beteiligten Personen und etwaige Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge enthalten.
In jedem Fall ist umgehend fairline zu benachrichtigen.

14. Haftung des Mieters:
Der Mieter haftet bei von ihm verschuldeten Unfallschäden am gemieteten Fahrzeug für Reparaturen, beschränkt auf den im Mietvertrag/Auftragsbestätigung eingesetzten Höchstbetrag. Der Mieter haftet jedoch für Unfallschäden/Schäden unbeschränkt, sofern er den Schaden durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit herbeigeführt hat oder der Schaden durch alkohol- oder drogenbedingte Fahruntüchtigkeit entstanden ist. Das gleiche gilt für Schäden, die durch Nichtbeachtung des Zeichens 265 - Durchfahrtshöhe - gemäß §41 Abs. 6 StVO verursacht werden. Hat der Mieter Unfallflucht begangen oder seine Pflicht gemäß dieser Geschäftsbedingungen verletzt, so haftet er ebenfalls voll, es sei denn, die Verletzung hat keinen Einfluss auf die Feststellung des Schadensfalles gehabt. Der Mieter haftet im übrigen voll für alle Schäden, die bei der Benutzung durch einen nicht berechtigten Fahrer (Ziffer 5) oder zu verbotenem Zweck (Ziffer 6), durch das Ladegut oder durch unsachgemäße Behandlung und Wartung des Fahrzeuges entstanden sind.
Die Haftung des Mieters erstreckt sich auch auf die Schadensnebenkosten wie Sachverständigenkosten, Abschlepp-kosten, Wertminderung und Mietausfall.
Bei Fahrten über die Grenzen Europas hinaus, sowie ins osteuropäische Ausland haftet der Mieter/Auftraggeber bei Verlust oder Schäden am Mietfahrzeug in voller Höhe!
Im Falle eines Verstoßes gegen diese Geschäftsbedingungen haftet der Mieter für eingetretene Schäden in voller Höhe! Dies gilt nicht, wenn der Mieter nachweist, dass eine Kausalität zwischen dem Vertragsverstoß und dem Eintritt des Schadens nicht besteht.
Im übrigen bleibt es bei der gesetzlichen Haftung.

15. Salvatorische Klausel
Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Bedingungen berühren die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Sie haben nicht die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit der gesamten Geschäftsbedingungen zur Folge. Die unwirksamen oder nichtigen Bestimmungen sind so umzudeuten, dass der mit ihnen beabsichtigte Zweck erreicht wird. Ist eine Umdeutung nicht möglich, sind die Vertragsschließenden verpflichtet, eine Vereinbarung zu treffen, die dem Zweck der unwirksamen oder nichtigen Bestimmung möglichst nahe kommt.

Hinweis: Diese Geschäftsbedingungen sind in deutscher Sprache abgefasst und in dieser Form bindend und maßgeblich. Die englische Übersetzung dieser Bedingungen ist unverbindlich.